STATE OF THE ARTS

Programm

Überblick über alle Termine von State of the Arts

Performance von Lou Drago –
Fr 19.06.2020, 16 Uhr – 17 Uhr

Suspending Time: Meditations for accessing alternate space/time in music by Lou Drago

„Musik macht die Zeit hörbar.“
Susanne Langer

Dem Großteil westlicher Musik hören wir üblicherweise innerhalb eines linearen Rahmens zu, erinnern uns an das, was wir schon gehört haben und erwarten das, was als nächstes kommen wird. Oft können wir, ohne ein Musikstück je vorher gehört zu haben, die nächste Phrase anhand dessen erahnen, was die bereits gehörte Musik nahelegt. David Huron erklärt, dass genaues Vorhersagen für uns mit evolutionären Vorteilen verbunden ist und wir deshalb „dafür prädisponiert sind, uns zu freuen, wenn unsere Erwartungen erfüllt werden.“ Diese sofortige Belohnung lockt die Zuhörer*innen in die Falle einer linearen Zeitlichkeit – wenn allerdings die Wiederholung solange andauert, dass die Erinnerung überflüssig wird, wird eine andere Art des Zuhörens möglich.

Jonathan Kramer führte das Konzept der vertikalen Zeit ein, nachdem er eine Aufführung von Erik Saties „Vexations“ erlebt hatte. Kramer war mit dem Gefühl konfrontiert, den Informationsgehalt des Stücks ausgeschöpft zu haben und empfand „Langeweile, ein Gefühl des Gefangenseins durch dieses sich hoffnungslos wiederholende Stück.“ Die Erfahrung der Zeit verlangsamte sich zunehmend, bis zu dem Punkt, an dem sie stillzustehen schien. Aber durch diese Langeweile entdeckte Kramer eine andere Art des Zuhörens. Er war befreit von Überlegungen zu Vergangenheit und Zukunft der Musik und die Gegenwart dehnte sich aus. Plötzlich wurde es möglich, sich in die „vertikale Zeit des Stücks“ zu begeben.

Man kann eine direkte Linie zwischen diesem alternativen Modus des Musikhörens und zahlreichen Praktiken von Meditation und Achtsamkeit ziehen, die der Konzentration auf die Gegenwart eine ähnlich große Bedeutung einräumen. Lou Drago, Host von Transience, sieht die Meditation als eine Methode, das Denken zu vermeiden um eine Zeit lang die Last des Selbst-Bewusstseins und anderer Ängste zu verringern. Im Rahmen des Workshops denkt Drago über verschiedene Arten von Musik nach, die die Erfahrung vertikaler Zeit verstärken können. Zweimal pro Woche wird das Programm mit einer einstündigen Hör-Session beginnen. Die Besucher*innen werden eingeladen, mit der Musik zu interagieren und zu versuchen, eine Aufhebung der Zeit zu erleben. Die Grundannahme ist, dass die beiden Faktoren Meditation und vertikales Zuhören ineinander greifen. Die Erfahrung der vertikalen Zeit kann eine meditative Wirkung haben, allerdings muss man im Grunde bereits meditieren – also von bewussten Gedanken befreit sein –, um die Zeit vertikal erfahren zu können.

Text Lou Drago

Die Teilnahme im Rahmen von „State oft he Arts“ ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

 

Alt Text
Performance von Lou Drago –
Sa 20.06.2020, 11 Uhr – 12 Uhr

Suspending Time: Meditations for accessing alternate space/time in music by Lou Drago

„Musik macht die Zeit hörbar.“
Susanne Langer

Dem Großteil westlicher Musik hören wir üblicherweise innerhalb eines linearen Rahmens zu, erinnern uns an das, was wir schon gehört haben und erwarten das, was als nächstes kommen wird. Oft können wir, ohne ein Musikstück je vorher gehört zu haben, die nächste Phrase anhand dessen erahnen, was die bereits gehörte Musik nahelegt. David Huron erklärt, dass genaues Vorhersagen für uns mit evolutionären Vorteilen verbunden ist und wir deshalb „dafür prädisponiert sind, uns zu freuen, wenn unsere Erwartungen erfüllt werden.“ Diese sofortige Belohnung lockt die Zuhörer*innen in die Falle einer linearen Zeitlichkeit – wenn allerdings die Wiederholung solange andauert, dass die Erinnerung überflüssig wird, wird eine andere Art des Zuhörens möglich.

Jonathan Kramer führte das Konzept der vertikalen Zeit ein, nachdem er eine Aufführung von Erik Saties „Vexations“ erlebt hatte. Kramer war mit dem Gefühl konfrontiert, den Informationsgehalt des Stücks ausgeschöpft zu haben und empfand „Langeweile, ein Gefühl des Gefangenseins durch dieses sich hoffnungslos wiederholende Stück.“ Die Erfahrung der Zeit verlangsamte sich zunehmend, bis zu dem Punkt, an dem sie stillzustehen schien. Aber durch diese Langeweile entdeckte Kramer eine andere Art des Zuhörens. Er war befreit von Überlegungen zu Vergangenheit und Zukunft der Musik und die Gegenwart dehnte sich aus. Plötzlich wurde es möglich, sich in die „vertikale Zeit des Stücks“ zu begeben.

Man kann eine direkte Linie zwischen diesem alternativen Modus des Musikhörens und zahlreichen Praktiken von Meditation und Achtsamkeit ziehen, die der Konzentration auf die Gegenwart eine ähnlich große Bedeutung einräumen. Lou Drago, Host von Transience, sieht die Meditation als eine Methode, das Denken zu vermeiden um eine Zeit lang die Last des Selbst-Bewusstseins und anderer Ängste zu verringern. Im Rahmen des Workshops denkt Drago über verschiedene Arten von Musik nach, die die Erfahrung vertikaler Zeit verstärken können. Zweimal pro Woche wird das Programm mit einer einstündigen Hör-Session beginnen. Die Besucher*innen werden eingeladen, mit der Musik zu interagieren und zu versuchen, eine Aufhebung der Zeit zu erleben. Die Grundannahme ist, dass die beiden Faktoren Meditation und vertikales Zuhören ineinander greifen. Die Erfahrung der vertikalen Zeit kann eine meditative Wirkung haben, allerdings muss man im Grunde bereits meditieren – also von bewussten Gedanken befreit sein –, um die Zeit vertikal erfahren zu können.

Text Lou Drago

Die Teilnahme im Rahmen von „State oft he Arts“ ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

 

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Performative Installation von R. Monosov –
Sa 20.06.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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Performance by Lou Drago –
Sa 20.06.2020, 16 Uhr – 17 Uhr

Suspending Time: Meditations for accessing alternate space/time in music by Lou Drago

“Music makes time audible.”
Susanne Langer

“Time exists for us because we experience tensions and their resolutions.” Philosopher Susanne Langer, claims that the particular building-up of tensions, and “their ways of breaking or diminishing or merging into longer and greater tensions, make for a vast variety of temporal forms.”

In most Western music, we generally listen within a linear framework, recalling what has already been heard and anticipating what will come next. Often without ever having heard a piece of music before it is possible to anticipate the next phrase because of how it was suggested earlier in the piece. Johnathan Kramer introduced the concept of vertical time in music after experiencing a performance of Erik Satie’s Vexations. Kramer encountered a feeling of having exhausted the information content of the work and experienced “getting bored, becoming imprisoned by a hopelessly repetitious piece.” The experience of time became slower and slower, threatening to stop. But through this boredom, Kramer discovered a different mode of listening. By being liberated from considering the music’s past and future, the present expanded; suddenly it was possible to enter the “vertical time of the piece.”

A vector can be drawn between this alternate mode of listening to music and numerous meditation and mindfulness practices that similarly emphasise the importance of focusing on the present. As Lou Drago sees it, meditation can be used to obviate thought in order to alleviate oneself temporarily from the weight of self-consciousness and other anxieties.

For the work Suspending Time: Meditations for accessing alternate space/time in music , Lou Drago speculates which music potentiates the experiencing of non-linear time. The audience is invited to interact with the music with the objective of attempting to experience a suspension of time. This work hypothesises that these two factors, meditation and non-linear listening, are interdependent. The experience of vertical time can have a meditative effect, yet effectively one must be meditating – be alleviated from conscious thought – to be able to experience time vertically.

Text Lou Drago

The Participation is free (with exhibition ticket).

Spontaneous attendance is possible and welcome.
(Limited capacities, admission subject to availability.)

 

 

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Performative Installation von R. Monosov –
So 21.06.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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Performative Installation von R. Monosov –
Sa 27.06.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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Performative Installation von R. Monosov –
So 28.06.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

Alt Text
∞OS Sessions with Dimitry Paranyushkin –
Mi 08.07.2020, 18 Uhr – 18:30 Uhr

Dimitry Paranyushkin: ∞OS Sessions

 

Diese Workshop-Sessions basieren auf interaktiven Körperübungen, die die Grundprinzipien des ∞OS Bodymind-Betriebssystems vermitteln und demonstrieren, wie diese in der Praxis, im Beruf und im Alltag angewendet werden können.

Wir verwenden eine Kombination unterschiedlicher Ansätze, die aus einer Vielzahl von Bereichen stammen, von Körperpraktiken bis zu Organisationssystemen. So verbinden wir zum Beispiel Elemente aus der Kampfkunst Systema und Versionsverwaltungsmethoden aus der Computerprogrammierung, Techniken aus dem Noguchi Taiso und dem Agile-Organisations-Ansatz, zeitgenössischen Tanz und Netzwerktheorie, Improvisationstheater und die Theorie dynamischer Systeme.

Die Übungen dienen der Entspannung, Effizienz und einem ungehinderten Fließen in die eigene Seele ebenso wie in die Gruppendynamik. Sie unterstützen die Teilnehmer*innen darin, diese Verhaltensprinzipien auf der Ebene unterbewusster Reflexe im Kontext physischer Interaktion zu verwenden – vor allem in Konfliktsituationen. Anschließend werden wir zeigen, wie dieselben Prinzipien auch in einem breiteren Anwendungsspektrum in unterschiedlichen Kontexten zum Einsatz kommen können, nicht nur im Bereich der physischen Interaktion, sondern auch im Alltag, bei der Arbeit und in Beziehungen.

Alle sind jederzeit willkommen. Wenn man allerdings die Praxis in Gänze erleben möchte, sollte man pünktlich zu Beginn des Workshops anwesend sein.

(Text des Künstlers/ Welt ohne Außen-Ausstellung, Gropius Bau 2018)

Die Teilnahme ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

Website

Alt Text
∞OS Sessions with Dimitry Paranyushkin –
Do 09.07.2020, 11 Uhr – 11:30 Uhr

Dimitry Paranyushkin: ∞OS Sessions

 

Diese Workshop-Sessions basieren auf interaktiven Körperübungen, die die Grundprinzipien des ∞OS Bodymind-Betriebssystems vermitteln und demonstrieren, wie diese in der Praxis, im Beruf und im Alltag angewendet werden können.

Wir verwenden eine Kombination unterschiedlicher Ansätze, die aus einer Vielzahl von Bereichen stammen, von Körperpraktiken bis zu Organisationssystemen. So verbinden wir zum Beispiel Elemente aus der Kampfkunst Systema und Versionsverwaltungsmethoden aus der Computerprogrammierung, Techniken aus dem Noguchi Taiso und dem Agile-Organisations-Ansatz, zeitgenössischen Tanz und Netzwerktheorie, Improvisationstheater und die Theorie dynamischer Systeme.

Die Übungen dienen der Entspannung, Effizienz und einem ungehinderten Fließen in die eigene Seele ebenso wie in die Gruppendynamik. Sie unterstützen die Teilnehmer*innen darin, diese Verhaltensprinzipien auf der Ebene unterbewusster Reflexe im Kontext physischer Interaktion zu verwenden – vor allem in Konfliktsituationen. Anschließend werden wir zeigen, wie dieselben Prinzipien auch in einem breiteren Anwendungsspektrum in unterschiedlichen Kontexten zum Einsatz kommen können, nicht nur im Bereich der physischen Interaktion, sondern auch im Alltag, bei der Arbeit und in Beziehungen.

Alle sind jederzeit willkommen. Wenn man allerdings die Praxis in Gänze erleben möchte, sollte man pünktlich zu Beginn des Workshops anwesend sein.

(Text des Künstlers/ Welt ohne Außen-Ausstellung, Gropius Bau 2018)

Die Teilnahme ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

Website

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∞OS Sessions with Dimitry Paranyushkin –
Do 09.07.2020, 15 Uhr – 15:30 Uhr

Dimitry Paranyushkin: ∞OS Sessions

 

Diese Workshop-Sessions basieren auf interaktiven Körperübungen, die die Grundprinzipien des ∞OS Bodymind-Betriebssystems vermitteln und demonstrieren, wie diese in der Praxis, im Beruf und im Alltag angewendet werden können.

Wir verwenden eine Kombination unterschiedlicher Ansätze, die aus einer Vielzahl von Bereichen stammen, von Körperpraktiken bis zu Organisationssystemen. So verbinden wir zum Beispiel Elemente aus der Kampfkunst Systema und Versionsverwaltungsmethoden aus der Computerprogrammierung, Techniken aus dem Noguchi Taiso und dem Agile-Organisations-Ansatz, zeitgenössischen Tanz und Netzwerktheorie, Improvisationstheater und die Theorie dynamischer Systeme.

Die Übungen dienen der Entspannung, Effizienz und einem ungehinderten Fließen in die eigene Seele ebenso wie in die Gruppendynamik. Sie unterstützen die Teilnehmer*innen darin, diese Verhaltensprinzipien auf der Ebene unterbewusster Reflexe im Kontext physischer Interaktion zu verwenden – vor allem in Konfliktsituationen. Anschließend werden wir zeigen, wie dieselben Prinzipien auch in einem breiteren Anwendungsspektrum in unterschiedlichen Kontexten zum Einsatz kommen können, nicht nur im Bereich der physischen Interaktion, sondern auch im Alltag, bei der Arbeit und in Beziehungen.

Alle sind jederzeit willkommen. Wenn man allerdings die Praxis in Gänze erleben möchte, sollte man pünktlich zu Beginn des Workshops anwesend sein.

(Text des Künstlers/ Welt ohne Außen-Ausstellung, Gropius Bau 2018)

Die Teilnahme ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

Website

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Performative Installation von R. Monosov –
Sa 11.07.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

Alt Text
Performative Installation von R. Monosov –
So 12.07.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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Performative Installation von R. Monosov –
Sa 18.07.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

Alt Text
Performative Installation von R. Monosov –
So 19.07.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

Alt Text
Performance von Lou Drago –
Mi 22.07.2020, 19 Uhr – 20 Uhr

Suspending Time: Meditations for accessing alternate space/time in music by Lou Drago

„Musik macht die Zeit hörbar.“
Susanne Langer

Dem Großteil westlicher Musik hören wir üblicherweise innerhalb eines linearen Rahmens zu, erinnern uns an das, was wir schon gehört haben und erwarten das, was als nächstes kommen wird. Oft können wir, ohne ein Musikstück je vorher gehört zu haben, die nächste Phrase anhand dessen erahnen, was die bereits gehörte Musik nahelegt. David Huron erklärt, dass genaues Vorhersagen für uns mit evolutionären Vorteilen verbunden ist und wir deshalb „dafür prädisponiert sind, uns zu freuen, wenn unsere Erwartungen erfüllt werden.“ Diese sofortige Belohnung lockt die Zuhörer*innen in die Falle einer linearen Zeitlichkeit – wenn allerdings die Wiederholung solange andauert, dass die Erinnerung überflüssig wird, wird eine andere Art des Zuhörens möglich.

Jonathan Kramer führte das Konzept der vertikalen Zeit ein, nachdem er eine Aufführung von Erik Saties „Vexations“ erlebt hatte. Kramer war mit dem Gefühl konfrontiert, den Informationsgehalt des Stücks ausgeschöpft zu haben und empfand „Langeweile, ein Gefühl des Gefangenseins durch dieses sich hoffnungslos wiederholende Stück.“ Die Erfahrung der Zeit verlangsamte sich zunehmend, bis zu dem Punkt, an dem sie stillzustehen schien. Aber durch diese Langeweile entdeckte Kramer eine andere Art des Zuhörens. Er war befreit von Überlegungen zu Vergangenheit und Zukunft der Musik und die Gegenwart dehnte sich aus. Plötzlich wurde es möglich, sich in die „vertikale Zeit des Stücks“ zu begeben.

Man kann eine direkte Linie zwischen diesem alternativen Modus des Musikhörens und zahlreichen Praktiken von Meditation und Achtsamkeit ziehen, die der Konzentration auf die Gegenwart eine ähnlich große Bedeutung einräumen. Lou Drago, Host von Transience, sieht die Meditation als eine Methode, das Denken zu vermeiden um eine Zeit lang die Last des Selbst-Bewusstseins und anderer Ängste zu verringern. Im Rahmen des Workshops denkt Drago über verschiedene Arten von Musik nach, die die Erfahrung vertikaler Zeit verstärken können. Zweimal pro Woche wird das Programm mit einer einstündigen Hör-Session beginnen. Die Besucher*innen werden eingeladen, mit der Musik zu interagieren und zu versuchen, eine Aufhebung der Zeit zu erleben. Die Grundannahme ist, dass die beiden Faktoren Meditation und vertikales Zuhören ineinander greifen. Die Erfahrung der vertikalen Zeit kann eine meditative Wirkung haben, allerdings muss man im Grunde bereits meditieren – also von bewussten Gedanken befreit sein –, um die Zeit vertikal erfahren zu können.

Text Lou Drago

Die Teilnahme im Rahmen von „State oft he Arts“ ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

 

Alt Text
Performance von Lou Drago –
Do 23.07.2020, 12 Uhr – 13 Uhr

Suspending Time: Meditations for accessing alternate space/time in music by Lou Drago

„Musik macht die Zeit hörbar.“
Susanne Langer

Dem Großteil westlicher Musik hören wir üblicherweise innerhalb eines linearen Rahmens zu, erinnern uns an das, was wir schon gehört haben und erwarten das, was als nächstes kommen wird. Oft können wir, ohne ein Musikstück je vorher gehört zu haben, die nächste Phrase anhand dessen erahnen, was die bereits gehörte Musik nahelegt. David Huron erklärt, dass genaues Vorhersagen für uns mit evolutionären Vorteilen verbunden ist und wir deshalb „dafür prädisponiert sind, uns zu freuen, wenn unsere Erwartungen erfüllt werden.“ Diese sofortige Belohnung lockt die Zuhörer*innen in die Falle einer linearen Zeitlichkeit – wenn allerdings die Wiederholung solange andauert, dass die Erinnerung überflüssig wird, wird eine andere Art des Zuhörens möglich.

Jonathan Kramer führte das Konzept der vertikalen Zeit ein, nachdem er eine Aufführung von Erik Saties „Vexations“ erlebt hatte. Kramer war mit dem Gefühl konfrontiert, den Informationsgehalt des Stücks ausgeschöpft zu haben und empfand „Langeweile, ein Gefühl des Gefangenseins durch dieses sich hoffnungslos wiederholende Stück.“ Die Erfahrung der Zeit verlangsamte sich zunehmend, bis zu dem Punkt, an dem sie stillzustehen schien. Aber durch diese Langeweile entdeckte Kramer eine andere Art des Zuhörens. Er war befreit von Überlegungen zu Vergangenheit und Zukunft der Musik und die Gegenwart dehnte sich aus. Plötzlich wurde es möglich, sich in die „vertikale Zeit des Stücks“ zu begeben.

Man kann eine direkte Linie zwischen diesem alternativen Modus des Musikhörens und zahlreichen Praktiken von Meditation und Achtsamkeit ziehen, die der Konzentration auf die Gegenwart eine ähnlich große Bedeutung einräumen. Lou Drago, Host von Transience, sieht die Meditation als eine Methode, das Denken zu vermeiden um eine Zeit lang die Last des Selbst-Bewusstseins und anderer Ängste zu verringern. Im Rahmen des Workshops denkt Drago über verschiedene Arten von Musik nach, die die Erfahrung vertikaler Zeit verstärken können. Zweimal pro Woche wird das Programm mit einer einstündigen Hör-Session beginnen. Die Besucher*innen werden eingeladen, mit der Musik zu interagieren und zu versuchen, eine Aufhebung der Zeit zu erleben. Die Grundannahme ist, dass die beiden Faktoren Meditation und vertikales Zuhören ineinander greifen. Die Erfahrung der vertikalen Zeit kann eine meditative Wirkung haben, allerdings muss man im Grunde bereits meditieren – also von bewussten Gedanken befreit sein –, um die Zeit vertikal erfahren zu können.

Text Lou Drago

Die Teilnahme im Rahmen von „State oft he Arts“ ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

 

Alt Text
Performance von Lou Drago –
Do 23.07.2020, 15 Uhr – 16 Uhr

Suspending Time: Meditations for accessing alternate space/time in music by Lou Drago

„Musik macht die Zeit hörbar.“
Susanne Langer

Dem Großteil westlicher Musik hören wir üblicherweise innerhalb eines linearen Rahmens zu, erinnern uns an das, was wir schon gehört haben und erwarten das, was als nächstes kommen wird. Oft können wir, ohne ein Musikstück je vorher gehört zu haben, die nächste Phrase anhand dessen erahnen, was die bereits gehörte Musik nahelegt. David Huron erklärt, dass genaues Vorhersagen für uns mit evolutionären Vorteilen verbunden ist und wir deshalb „dafür prädisponiert sind, uns zu freuen, wenn unsere Erwartungen erfüllt werden.“ Diese sofortige Belohnung lockt die Zuhörer*innen in die Falle einer linearen Zeitlichkeit – wenn allerdings die Wiederholung solange andauert, dass die Erinnerung überflüssig wird, wird eine andere Art des Zuhörens möglich.

Jonathan Kramer führte das Konzept der vertikalen Zeit ein, nachdem er eine Aufführung von Erik Saties „Vexations“ erlebt hatte. Kramer war mit dem Gefühl konfrontiert, den Informationsgehalt des Stücks ausgeschöpft zu haben und empfand „Langeweile, ein Gefühl des Gefangenseins durch dieses sich hoffnungslos wiederholende Stück.“ Die Erfahrung der Zeit verlangsamte sich zunehmend, bis zu dem Punkt, an dem sie stillzustehen schien. Aber durch diese Langeweile entdeckte Kramer eine andere Art des Zuhörens. Er war befreit von Überlegungen zu Vergangenheit und Zukunft der Musik und die Gegenwart dehnte sich aus. Plötzlich wurde es möglich, sich in die „vertikale Zeit des Stücks“ zu begeben.

Man kann eine direkte Linie zwischen diesem alternativen Modus des Musikhörens und zahlreichen Praktiken von Meditation und Achtsamkeit ziehen, die der Konzentration auf die Gegenwart eine ähnlich große Bedeutung einräumen. Lou Drago, Host von Transience, sieht die Meditation als eine Methode, das Denken zu vermeiden um eine Zeit lang die Last des Selbst-Bewusstseins und anderer Ängste zu verringern. Im Rahmen des Workshops denkt Drago über verschiedene Arten von Musik nach, die die Erfahrung vertikaler Zeit verstärken können. Zweimal pro Woche wird das Programm mit einer einstündigen Hör-Session beginnen. Die Besucher*innen werden eingeladen, mit der Musik zu interagieren und zu versuchen, eine Aufhebung der Zeit zu erleben. Die Grundannahme ist, dass die beiden Faktoren Meditation und vertikales Zuhören ineinander greifen. Die Erfahrung der vertikalen Zeit kann eine meditative Wirkung haben, allerdings muss man im Grunde bereits meditieren – also von bewussten Gedanken befreit sein –, um die Zeit vertikal erfahren zu können.

Text Lou Drago

Die Teilnahme im Rahmen von „State oft he Arts“ ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

 

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Performative Installation von R. Monosov –
Sa 25.07.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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Performative Installation von R. Monosov –
So 26.07.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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Live Perfomance – The Blind Leader von R. Monosov –
Sa 01.08.2020, 11 Uhr – 13 Uhr

LIVE: The Blind Leader von R. Monosov

An diesem Wochenende wird die performative Installation The Blind Leader von zwei  Performer*innen aktiviert. In der Arbeit von Rachel Monosov geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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Live Perfomance – The Blind Leader von R. Monosov –
Sa 01.08.2020, 14 Uhr – 16 Uhr

LIVE: The Blind Leader von R. Monosov

An diesem Wochenende wird die performative Installation The Blind Leader von zwei  Performer*innen aktiviert. In der Arbeit von Rachel Monosov geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

Alt Text
Live Perfomance – The Blind Leader von R. Monosov –
Sa 01.08.2020, 17 Uhr – 19 Uhr

LIVE: The Blind Leader von R. Monosov

An diesem Wochenende wird die performative Installation The Blind Leader von zwei  Performer*innen aktiviert. In der Arbeit von Rachel Monosov geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

Alt Text
Live Perfomance – The Blind Leader von R. Monosov –
So 02.08.2020, 11 Uhr – 13 Uhr

LIVE: The Blind Leader von R. Monosov

An diesem Wochenende wird die performative Installation The Blind Leader von zwei  Performer*innen aktiviert. In der Arbeit von Rachel Monosov geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

Alt Text
Live Perfomance – The Blind Leader von R. Monosov –
So 02.08.2020, 14 Uhr – 16 Uhr

LIVE: The Blind Leader von R. Monosov

An diesem Wochenende wird die performative Installation The Blind Leader von zwei  Performer*innen aktiviert. In der Arbeit von Rachel Monosov geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

Alt Text
Live Perfomance – The Blind Leader von R. Monosov –
So 02.08.2020, 17 Uhr – 19 Uhr

LIVE: The Blind Leader von R. Monosov

An diesem Wochenende wird die performative Installation The Blind Leader von zwei  Performer*innen aktiviert. In der Arbeit von Rachel Monosov geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

Alt Text
Vortrag von Julia Reich: The Audience is present?! –
Mi 05.08.2020, 19 Uhr – 19:45 Uhr

Vortrag von Julia Reich: The Audience is present?!

Performancekunst und ihr Publikum im Spannungsfeld von Autonomie und Autorität – Ein Einblick

Performancekunst etabliert sich in den 1960er und 1970er Jahren als handlungs- und situationsorientierte Ausdrucksform, die ihre Entfaltung erst vor und mit einem Publikum findet. Der Einbezug der Betrachter*innen legt als Kriterium Fragen nach den Machtverhältnissen frei, die es seitens der Künstler*innen – oftmals am und mit dem eigenen Körper – auszuloten, zu erweitern und zu irritieren gilt. Parallel zu einer körperfokussierten Praxis steht die Entwicklung installativer Arrangements und performativer Objekte, die das Publikum aktivieren, Angebote für neue Erfahrungen unterbreiten und die Betrachter*innen in diesem Zuge mitausstellen.

Julia Reich (lebt und arbeitet in Düsseldorf) ist seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Graduiertenkolleg „Das Dokumentarische. Exzess und Entzug“ an der Ruhr-Universität Bochum. In ihrer Dissertation beschäftigt sie sich mit den Relationen von Performancekunst, Praktiken des Dokumentierens und ihren Artefakten, Relikten und Dokumenten. Sie studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Medien- und Kulturwissenschaften in Düsseldorf.

Die Teilnahme ist kostenlos mit Ausstellungsticket.
Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

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Performative Installation von R. Monosov –
Sa 08.08.2020, 12 Uhr – 12 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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Performative Installation von R. Monosov –
So 09.08.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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∞OS Sessions mit Dmitry Paranyushkin –
Mi 12.08.2020, 19 Uhr – 19:30 Uhr

Dmitry Paranyushkin: ∞OS Sessions

 

Diese Sessions basieren auf interaktiven Körperübungen, die die Grundprinzipien des ∞OS Bodymind-Betriebssystems vermitteln und demonstrieren, wie diese in der Praxis, im Beruf und im Alltag angewendet werden können.

Wir verwenden eine Kombination unterschiedlicher Ansätze, die aus einer Vielzahl von Bereichen stammen, von Körperpraktiken bis zu Organisationssystemen. So verbinden wir zum Beispiel Elemente aus der Kampfkunst Systema und Versionsverwaltungsmethoden aus der Computerprogrammierung, Techniken aus dem Noguchi Taiso und dem Agile-Organisations-Ansatz, zeitgenössischen Tanz und Netzwerktheorie, Improvisationstheater und die Theorie dynamischer Systeme.

Die Übungen dienen der Entspannung, Effizienz und einem ungehinderten Fließen in die eigene Seele ebenso wie in die Gruppendynamik. Sie unterstützen die Teilnehmer*innen darin, diese Verhaltensprinzipien auf der Ebene unterbewusster Reflexe im Kontext physischer Interaktion zu verwenden – vor allem in Konfliktsituationen. Anschließend werden wir zeigen, wie dieselben Prinzipien auch in einem breiteren Anwendungsspektrum in unterschiedlichen Kontexten zum Einsatz kommen können, nicht nur im Bereich der physischen Interaktion, sondern auch im Alltag, bei der Arbeit und in Beziehungen.

Alle sind jederzeit willkommen. Wenn man allerdings die Praxis in Gänze erleben möchte, sollte man pünktlich zu Beginn der parizipativen Performance anwesend sein.

(Text des Künstlers/ Welt ohne Außen-Ausstellung, Gropius Bau 2018)

Die Teilnahme ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

Website

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∞OS Sessions mit Dmitry Paranyushkin –
Do 13.08.2020, 12 Uhr – 12:30 Uhr

Dmitry Paranyushkin: ∞OS Sessions

 

Diese Sessions basieren auf interaktiven Körperübungen, die die Grundprinzipien des ∞OS Bodymind-Betriebssystems vermitteln und demonstrieren, wie diese in der Praxis, im Beruf und im Alltag angewendet werden können.

Wir verwenden eine Kombination unterschiedlicher Ansätze, die aus einer Vielzahl von Bereichen stammen, von Körperpraktiken bis zu Organisationssystemen. So verbinden wir zum Beispiel Elemente aus der Kampfkunst Systema und Versionsverwaltungsmethoden aus der Computerprogrammierung, Techniken aus dem Noguchi Taiso und dem Agile-Organisations-Ansatz, zeitgenössischen Tanz und Netzwerktheorie, Improvisationstheater und die Theorie dynamischer Systeme.

Die Übungen dienen der Entspannung, Effizienz und einem ungehinderten Fließen in die eigene Seele ebenso wie in die Gruppendynamik. Sie unterstützen die Teilnehmer*innen darin, diese Verhaltensprinzipien auf der Ebene unterbewusster Reflexe im Kontext physischer Interaktion zu verwenden – vor allem in Konfliktsituationen. Anschließend werden wir zeigen, wie dieselben Prinzipien auch in einem breiteren Anwendungsspektrum in unterschiedlichen Kontexten zum Einsatz kommen können, nicht nur im Bereich der physischen Interaktion, sondern auch im Alltag, bei der Arbeit und in Beziehungen.

Alle sind jederzeit willkommen. Wenn man allerdings die Praxis in Gänze erleben möchte, sollte man pünktlich zu Beginn der parizipativen Performance anwesend sein.

(Text des Künstlers/ Welt ohne Außen-Ausstellung, Gropius Bau 2018)

Die Teilnahme ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

Website

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∞OS Sessions mit Dmitry Paranyushkin –
Do 13.08.2020, 15 Uhr – 15:30 Uhr

Dmitry Paranyushkin: ∞OS Sessions

 

Diese Sessions basieren auf interaktiven Körperübungen, die die Grundprinzipien des ∞OS Bodymind-Betriebssystems vermitteln und demonstrieren, wie diese in der Praxis, im Beruf und im Alltag angewendet werden können.

Wir verwenden eine Kombination unterschiedlicher Ansätze, die aus einer Vielzahl von Bereichen stammen, von Körperpraktiken bis zu Organisationssystemen. So verbinden wir zum Beispiel Elemente aus der Kampfkunst Systema und Versionsverwaltungsmethoden aus der Computerprogrammierung, Techniken aus dem Noguchi Taiso und dem Agile-Organisations-Ansatz, zeitgenössischen Tanz und Netzwerktheorie, Improvisationstheater und die Theorie dynamischer Systeme.

Die Übungen dienen der Entspannung, Effizienz und einem ungehinderten Fließen in die eigene Seele ebenso wie in die Gruppendynamik. Sie unterstützen die Teilnehmer*innen darin, diese Verhaltensprinzipien auf der Ebene unterbewusster Reflexe im Kontext physischer Interaktion zu verwenden – vor allem in Konfliktsituationen. Anschließend werden wir zeigen, wie dieselben Prinzipien auch in einem breiteren Anwendungsspektrum in unterschiedlichen Kontexten zum Einsatz kommen können, nicht nur im Bereich der physischen Interaktion, sondern auch im Alltag, bei der Arbeit und in Beziehungen.

Alle sind jederzeit willkommen. Wenn man allerdings die Praxis in Gänze erleben möchte, sollte man pünktlich zu Beginn der parizipativen Performance anwesend sein.

(Text des Künstlers/ Welt ohne Außen-Ausstellung, Gropius Bau 2018)

Die Teilnahme ist kostenlos (mit Ausstellungsticket).

Spontane Teilnahme ist möglich und erwünscht.
(Begrenzte Platzkapazitäten, Zutritt jeweils nach Verfügbarkeit.)

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Performative Installation von R. Monosov –
Sa 15.08.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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Performative Installation von R. Monosov –
So 16.08.2020, 12 Uhr – 16 Uhr

The Blind Leader von Rachel Monosov

Rachel Monosov hat mit The Blind Leader eine performative Installation entworfen, die phasenweise von Performer*innen aktiviert wird. In der Ausstellung State of the Arts dürfen auch die Besucher*innen in diese Rolle schlüpfen und die Performances selbst übernehmen. Bei The Blind Leader geht es um Mechanismen gesellschaftlicher und politischer Kontrolle. Wie verschaffen sich Autoritäten Macht über Menschen? Die Künstlerin formuliert ihre Perspektive anhand eines Beispiels: „Wenn jemand dich auffordert, gemeinsam auf dem Boden zu sitzen, ist das eine Sache. Wenn dich aber jemand auffordert, dich auf den Boden zu setzen, während der andere über dir steht, ist das eine andere Sache.“

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